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Der Pöchlauer Strudel

Pöchlauer Strudel

Wer einmal Glück hat, der kann meistens zu den Wochenenden im Paterre des Hauses den "Chef" Ingo Pöchlauer dabei überraschen, wie er seinen heißgeliebten "Strudel" herstellt, bzw. vorbereitet.

Leicht vornüber geneigt sitzt er dann vor einem sorgfältig gewaschenen Eimer voll mit Boskopp-Äpfeln und schält diese penibel ! Dann viertelt er die säuerlichen Baumfrüchte, entkernt sie und schnippelt sie in dünnen Scheiben in eine Beize aus Rum, Zucker, Zimt etc. und lässt sie gründlich ziehen.

Den Strudelteig aus Wasser, Öl, Salz und Butter knetet er nach Geheimrezept und läßt ihn 3 Stunden "gehen". Dann kommt die berühmte Teigrolle und macht das Ganze zu einer fast dünnen goldgelben Teigfläche. Die jetzt folgende Handarbeit an der Teigstärke würde selbst einen geübten Pizzabäcker zum Staunen bringen! Lochfrei zieht er den hauchdünn gewordenen Teig über das ausliegende Tischlaken, schneidet die Überhänge sorgfältig ab und füllt eine Seite mit den eingeweichten Apfelschnitzen.

Erst dann hebt er das Tischtuch an und rollt vorsichtig mit ihm die ganze Fruchtwurst zu einer langen Teigrolle. Die kommt in Hufeisenform auf ein großes Backblech und wandert mit Butter bestrichen für 20-25 Minuten in den auf 180° erhitzten Backofen.

Was dann im schmucken Halbbraun fertig aus dem Ofen kommt, duftet nicht nur betörend, sondern wird nochmals mit Butter abgestrichen, u.U. auch mit Puderzucker bestreut und dem Gast mit Vanille-Sauce oder Eis serviert.
Guten Appetit